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Goslar/Jerstedt. Diese Frage habe ich mir bis heute, den 09.12.2020, immer wieder gestellt. Wohin man auch geht und schaut, alle tragen brav ihre Masken, jeder hält sich an die Vorschriften, wir sind das gewohnt in unserer Stadt, es liegt in unseren Genen und das soll so bleiben.

 

Ja, das Leben hat sich verändert, auch bei uns, aber sogenannte Corona-Leugner, Querdenker und Anhänger rechtsradikaler Gruppierungen scheinen bei uns auch eher selten zu sein. Doch die Zeiten ohne seine Eltern oder seine Kinder, noch schlimmer, ohne Arbeit, machen mürbe.

Heute las ich in einem Leserbrief in der Goslarschen Zeitung, dass sich eine Leserin darüber beschwert, dass z.B. eine Eislaufbahn in Bad Harzburg für ihre Enkelin nicht geöffnet hat, usw.. Ich weiß nicht, wie die Patienten auf den Intensivstationen über solche Leserbriefe denken würden, wenn man sie fragen würde.

 

Dann kommt zeitgleich die Meldung in der gleichen Zeitung, dass in Langelsheim in einem Seniorenheim 43 der 66 Bewohner und 13 Pflegekräfte mit Corona infiziert sind. In einem Seesener Pflegeheim sind ebenfalls Pfleger und Patienten betroffen.

 

13.12.2020 Markus Söder schreibt auf Twitter:

 

Markus Söder

"Corona ist außer Kontrolle geraten. Deshalb müssen wir jetzt konsequent handeln: Ganz oder gar nicht. Bayern wird die Beschlüsse maximal umsetzen. Auch Schulen und Kitas werden ab Mittwoch geschlossen. Es braucht eine nationale Kraftanstrengung:Daheim bleiben, Kontakte reduzieren"

Soviel Markus Söder.

Ganz Deutschland wird ab dem 16.12.2020 in den Lockdown geschickt, vor Weihnachten, so beschlossen, von allen Ministerpräsidenten!

Schon Ende September hatte unsere Bundeskanzlerin vor 19200 Corona-Fällen gewarnt. Doch da schienen die meisten Ministerpräsidenten zu meinen, ein „Lockdown Light „ reicht, Punkt!

Viele hatten wohl die Gastronomen, die Selbstständigen und die Querdenker im Hinterkopf und so wurde abgewogen und wahltechnisches Manöver praktiziert.

Frau Merkel hatte Recht, das Virus kennt kein Weihnachten, keine Pause.

Hier bei uns sind die die Infektionen noch nachvollziehbar, aber wie wird es nach Weihnachten aussehen? Zwei Tage rennen nun alle los und kaufen Geschenke ein die auf VIER Personen im Haushalt verteilt werden. Wird man sich an diese Zahlen halten, wird es keine Rudelbildung geben?

An Freiwilligkeit glaubt hier doch kein Mensch mehr, ich habe vor Monaten schon geschrieben „ Es ist zu spät“, zu spät, nicht 5 vor zwölf, sondern 5 nach zwölf.

Wo sind die Schnelltests und FFP2-Masken, vor Allem für Pfleger und Pflegeheime?

ES IST ZU SPÄT.

Ein Blick über den großen Teich genügt, um das ganze Ausmaß der Katastrophe zu erahnen. Dort wird nun geimpft, aber, wie mir eine Verwandte aus den USA am Telefon sagt, die Leute dort wissen nichts über die Impfung. Sie hat mich gefragt, ob die Impfung auch wirkt, wenn man schon erkrankt ist! Meine Antwort „NEIN!“. Sie werden nicht über Nebenwirkungen aufgeklärt, sie haben Angst davor, viele wollen sich nicht impfen lassen.

Und wie sieht es bei uns aus? Erst mal abwarten, bis der Impfstoff freigegeben ist. Abwarten, was der Impfstoff in England anrichtet?

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest.

 Update 02.01.2021

Einem Arzt aus Bayern platzt der Kragen:

Kampagne gegen Covidioten

Download in Kürze

 

M.A.

Jerstedt. "Die niedersächsische Gemeinde Lauenau im Landkreis Schaumburg ist seit Tagen in den Schlagzeilen der lokalen Medien. Das liegt daran, dass dort zuletzt das Trinkwasser bedenklich knapp geworden ist", schreibt Spiegel.de. Weiter heißt es dort: "Im Zuge der Corona-Pandemie verbringen Menschen nicht wie sonst irgendwo in der Ferne ihre Ferien, sondern zu Hause. Und da verbrauchen sie Wasser, viel Wasser. Immer mehr Menschen haben sich einen eigenen Pool zugelegt. Und der will gefüllt werden, zwei mal vier Meter groß - bei einer Wassertiefe von anderthalb Metern sind das 12.000 Liter Wasser".

Rechnet man diese Zahlen einmal auf ganz Deutschland hoch, dann braucht man kein Hellseher zu sein, um unsere Zukunft einzuschätzen.

Jerstedt bezieht sein Wasser von den Harzwasserwerken, diese wiederum verteilen das Wasser aus den umliegenden Talsperren. Betrachtet man sich die Situation etwas genauer, kann es einem schon recht mulmig werden.

Die Granetalsperre ist am 07.08.2020 mit 37,13 Mio. Kubikmetern Wasser gefüllt, der Zulauf mit Frischwasser aus der Grane beträgt 0,05 Kubikmeter in der Sekunde, ABER der Ablauf, also der Verbrauch beträgt 0,12 Kubikmeter in der Sekunde. Rechnet man nun weiter kann man sich ausmalen, wann die Talsperre leer ist. Sicher wird es nicht heute oder morgen dazu kommen, denn es wird ja auch wieder einmal regnen.

Aber nicht Corona und die vielen privaten Schwimmbecken tragen allein die Schuld am Wassermangel! Nein, wir befinden uns mitten in der Klimakrise! Sollte nicht bald ein Umdenken in Politik und Bevölkerung einsetzen, dann müssen wir uns auf schwere Zeiten vorbereiten. Der Jerstedter Dorfbach ächst jetzt schon seit mehreren Tagen unter der Hitze und ist ausgetrocknet. Die Quelle des Jerstedter Baches ist längst versiegt, das Wasser kommt größtenteils nur noch aus dem Ohlbach vom Hohen Bruch. Unser Bach macht uns vor, was uns erwartet, wenn wir die Zeichen nicht erkennen und uns endlich umweltgerecht verhalten. Ob E-Autos die Lösung sind möchte ich bezweifeln, auch die Energie für diese Art der Fortbewegung muss produziert werden, Energie aus Kraftwerken, Kraftwerken, die immer noch größtenteils mit Braunkohle beheizt werden........

So sah der Dorfbach in Jerstedt am 07.08.2020 aus. Foto: Corinna Ahrens

Verheerende Folgen für Fische und ander Lebewesen im Bach. Foto: Corinna Ahrens

Nach einem kurzen Landregen ist der Bach am 10.08.2020 wieder etwas gefüllt. Foto Corinna Ahrens

Foto: Corinna Ahrens

Autor: Manfred Ahrens

 

Geboren am 24. August 1975 in Goslar, aufgewachsen in Jerstedt  zählte Jens Südekum 2015 zu den drei publikationsstärksten jungen Ökonomen aus dem deutschsprachigen Raum.

Jens Südekum ist heute ein gefragter Ökonom der sich kompetent in mehreren TV-Sendungen und Talk-Shows zur Corona-Pandemie in Szene setzt. Er ist Universitätsprofessor für internationale Volkswirtschaftslehre des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Foto: YouTube

In der Sendung "Anne Will" vom 05.04.2020 äußert sich Jens Südekum zur Herstellung von dezentral hergestellten Produkten, zum Beispiel in China produzierte Waren, nach Deutschland zu verlagern. Das sei ökonomisch schwierig, besonders in der derzeitigen Situation. Auf eine Globalisierung könne nicht verzichtet werden. Die komplette Sendung können Sie auf YouTube verfolgen wenn Sie [Hier] oder auf das obige Bild klicken.

Jens Südekum ist bis zur vierten Klasse in Jerstedt zur Schule gegangen und hat Fußball in der D- und C- Jugend der TSG-Jerstedt gespielt. Schon als 10-jährigen Schüler habe ich Jens als strebsam kennen gelernt und sein finanzielles Talent sofort entdeckt. Ich habe ihn ohne zu zögern mit der Betreuung der Mannschaftskasse beauftragt was er mit Bravur gemeistert hat. Ich hatte ihm damals eine Karriere als Rechtsanwalt prophezeit, habe damals aber noch nicht mit diesem Werdegang gerechnet (Siehe Wikipedia)

Foto: Ahrens

Hier ein Foto mit Trainer Manfred Ahrens und Betreuerin Hannelore Ahrens
und seinen Mitspielern der D-Jugend von 1989 (Jens ist rot eingekreist)
 MA
 
 

Wir haben noch Restbestände der Jerstedt Chroniken, Ausgabe IV vorrätig.

Schreiben Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an unter 05321 8882, wir bringen Ihnen ein Exemplar nach Hause, wenn Sie im Landkreis Goslar wohnen.

Sie bekommen die exklusive Ausgabe Teil IV von 1047-1997 jetzt zum Sonderpreis  von 5,00€.

Da wir ehrenamtlich für die Stadtteilgemeinschaft Jerstedt arbeiten, wird ein Teil des Erlöses für gemeinnützige Zwecke gespendet. Besonders die Obdachlosenhilfe werden wir damit unterstützen.

Jerstedt. Die Firma Firma ERNST HINRICHS Dental GmbH investiert in neue Sozial- und Technikräume sowie in Produktions- und Lagererweiterungen. Das Projekt wird durch die öffentliche Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ -GRW- unterstützt, wie auf der Internetseite der Firma zu lesen ist.

Weiter heißt es dort "Durch die Investitionen erschließen wir die vorhandenen und zukünftigen digitalen Zielmärkte innerhalb der Dentalbranche. Wir sichern aber vor allem die bestehenden Arbeitsplätze und langjährigen Absatzgebiete, die wir bei Wegfall der handwerklichen Fertigung und der damit verbundenen Verbrauchsmaterialien verlieren würden. Wir beliefern zurzeit weltweit ca. 80 Länder in unsere Zielbranche Dentalmarkt. Hauptabsatzgebiete sind Deutschland, die Länder der EU, Osteuropa und Asien. Hauptziel der Investition ist es vor allem, die bisherigen vorhandenen handwerklich geprägten Absatzgebiete nach Einführung von digitalen Fertigungsverfahren mit zukunfts-fähigen Verbrauchsmaterialien und Fertigungsverfahren zu sichern".

Hier entsteht der neue Erweiterungsbau der Firma  ERNST HINRICHS Dental GmbH

Aber auch andere, bisher eher im Dornröschenschlaf verweilende Betriebe in Jerstedt, erleben derzeit einen unerwarteten Boom. Durch die Ausgangsregelung, ausgerechnet zu Ostern, sind die frischen Landeier von Stecher und einem kleinem Betrieb am Windmühlenweg in Jerstedt so beliebt, dass abends keine Eier mehr vorrätig sind. Eine Geschäftsidee, die anfangs noch eher belächelt wurde, könnte auch nach der Kriese durchaus einen großen Zulauf erwarten. 

Die Corona-Kriese beschert uns also nicht nur die negativen Seiten des Lebens, sondern könnte uns auch zu alten Tugenden zurückführen und regionalen Produkten zu einem neuen Run verhelfen.

Frische Landeier sind das neue "Start-up" - Unternehmen in Jerstedt.

 

Manfred Ahrens