Eilmeldung:

Die Restarbeiten der Kreisstraße 1 durch Jerstedt sind abgeschlossen. Seit dem 03.06.2020 ist die Straße nach Hahndorf und Dörnten wieder über die Hahndorfer Straße befahrbar.

Seit Mittwoch, 17. Juni, wurde die Kreisstraße 1 im zweiten Bauabschnitt zwischen der Ortsdurchfahrtsgrenze Jerstedt (ab Höhe der Einmündung in den Hermann-Löns-Weg) und dem Fahrbahnteiler (Höhe Einmündung Rudolf-Fischer-Straße) für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. In diesem Abschnitt wurde die Fahrbahndecke abgefräst und durch neues Asphaltmischgut ersetzt, die Schächte wurden angepasst und die Gossen punktuell reguliert. 
Der erste Bauabschnitt, von Dörnten bis zur K 1, wurde zur Verkürzung der Bauzeit um das Teilstück auf der K 1 bis zum Fahrbahnteiler (Neubaugebiet Jerstedt) erweitert. Dazu wurde eine Vollsperrung der K 1 notwendig. Die Asphaltarbeiten in einer Gesamtstärke von 14 Zentimetern konnten somit auf einer Länge von rund 2.150 Meter ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Die Baufirma war seit dem 25. Mai auf der K 2/K 1 tätig. Die Restarbeiten wie der Einbau der Bankette und das Setzen der Leitpfosten, der Aufbau von Schutzplanken sowie die Markierungsarbeiten sind abgeschlossen, die Fahrbahn ist ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben.

Restarbeiten am Hermann-Löns-Weg in Jerstedt sind abgeschlossen

Als Google Pay das Bezahlen mit dem Handy ermögichte, war meine Stunde gekommen das auszuprobieren. Doch wie bei allen technischen Errungenschaften gab es auch hier Anlaufschwierigkeiten.

Meinung

So sah gestern in Jerstedt der Sonnenuntergang aus, ich sah aus dem Fenster und dachte, "es ist schön hier zu leben, Jerstedt ist unvergleichlich, mit seinen manchmal knurrigen Menschen, die aber nur so aussehen. Das lebendige Leben, durch die Industrie. Auf der anderen Seite der ruhige Nordhees, in dem man entspannen kann." Ja", dachte ich,"ich lebe gern hier zusammen mit meiner Frau und unseren Töchtern".

"Morgen muss ich mal wieder einkaufen", denke ich und dann schießt es mir wieder durch den Kopf :"Corona, Masken, Abstand halten, Hände desinfizieren, no Hands!" Die Romantik ist dahin, ich schließe das Fenster und setze mich zu meiner Frau vor den Fernseher und schaue "Maybrit Illner" und anschließend "Markus Lanz", Thema: Corona, Corona Corona.

Diesmal sind die Lockerungen in der Kriese Thema der Diskussionen. Und da sitzt bei Markus Lanz dieser "schnelle Armin" aus NRW und wird von Markus Lanz in gewohnter Manier auseinander genommen, bis er zuletzt gesteht "Ja auch ich weiß abends manchmal nicht, was mir der Morgen bringt und das raubt mir den Schlaf".

So, oder so ähnlich habe ich seine Worte in Erinnerung und ich denke mal wieder nach und schweife etwas ab, "hier in Jerstedt ist es schön und so soll es auch bleiben, ich liebe mein Dorf!". Und nun sollen die sogenannten Lockerungen alles wieder in Ordnung bringen, die Wirtschaft hochfahren, die Lufthansa retten, und und und?

Nein, was hier gespielt wird, ist "Russisch Roulette"! Sie wissen nicht was das ist? Dann schauen Sie einmal in Wikipedia, da steht: 

Russisch Roulette (auch: russisches Roulette) ist ein potenziell tödliches Glücksspiel, das mit einem Revolver gespielt wird. Die Trommel des Revolvers, in der sich nur eine Patrone befindet, wird so gedreht, dass die Position der Patrone den Beteiligten unbekannt ist. Der Spieler hält nun den Revolver an seine Schläfe und betätigt den Abzug. Je nach aktueller Position der Patrone kann dabei ein Schuss ausgelöst werden, was normalerweise zum Tod des Spielers führt. Bei mehreren Teilnehmern wird derselbe Revolver entweder so lange reihum gegeben, bis der Schuss fällt, oder man begrenzt das Spiel auf eine bestimmte Anzahl von Versuchen, wobei die Trommel vor jedem Versuch neu gedreht wird.

Genau das trifft unsere derzeitige Situation, es gibt schon wieder neue Hot Spots in denen der willkürliche Wert überschritten ist, ein neuer Shot Down droht, zumindest in einigen Regionen Deutschlands. 

Aber wir haben das unter Kontrolle, wenn man den führenden Politikern glaubt, einfach mal ein bisschen Heparin bei jedem Corona-Patienten spritzen, hilft, gab gestern ein Arzt aus Hamburg zum Besten. 

"Das alles ist ein Witz", denke ich, "keine APP fürs Handy, keiner weiß, wer Corona hat oder hatte"!

Ach doch die Gesundheitsämter vor Ort können die Lage ja im hoffnungslos unterbesetzen Zustand beurteilen. Klasse, denken Sie an das Russische Roulette. Möchten Sie den nächsten Schuss haben? Ich nicht!

Rund um das Coronavirus werden seit Wochen zahlreiche Falschinformationen und Halbwahrheiten verbreitet. Hier sind alle Faktenchecks des Recherchebüros "Correctiv" im Überblick. Der Redakteur dieser Seite, Manfred Ahrens, hat sich mit der Redaktion des T-Online Tagesanbruchs in Verbindung gesetzt und die Genehmigung bekommen, folgende Links zur Richtigstellung von Verschwörungstheorien zu veröffentlichen:

Diese Falschmeldungen kursieren über Corona[Hier]

Psychologe: Verschwörungsglaube liefert einfache Erklärungen[Hier]

Wir sollten das ernst nehmen!

Manfred Ahrens

 

Der Nordhees zeigt sich zur Zeit von seiner besten Seite. Im Wald bei Sonnenschein spazieren gehen macht jetzt Spaß und stärkt das Immunsystem.